BH-Autokennzeichen

Symbol für Identifikation und Politik des Ermöglichens

In Durmersheim fällt mir immer wieder auf, wie viele Autos mit ‚BH‘-Kennzeichen fahren. Das freut mich und muss oft an die Diskussion der Wiedereinführung vor 10 Jahren denken. Ich hatte damals u.a. in einem Leserbrief dafür geworben.

Es hat sich an meinem politischen Selbstverständnis von damals wenig geändert. Erstens Dinge zu ermöglichen, nicht zu verbieten. Keine/r ist verpflichtet, auf ‚BH’ umzusteigen und man nimmt keinem das ‚RA‘ weg. Aber wenn es Personen gibt, die ‚BH’ wollen - sei es, weil sie in Bühl oder Bietigheim (BH) wohnen oder wegen der bei neuen Kennzeichen noch freien Buchstaben-/Zahlen-Kombis - gibt es nun eben seit Jahren die Möglichkeit. Zweitens ist es wichtig, sich mit dem Ort, in dem man lebt, zu identifizieren. Als Bürgermeister kann man etwa durch Vereinsförderung, Einrichtungen wie das Terrassenbad und belebte Plätze sowie Unterstützung von Festen und Gastronomie dazu beitragen, dass man sich im Ort wohlfühlt. Wer sich mit dem Ort identifiziert, lebt gerne dort, redet gut über den Ort und will den Ort voranbringen.

Am 1. Januar 2023 jährt sich zum 50. Mal die Abschaffung des Kreises Bühl und damit der Wegfall des BH-Kennzeichens. Nach einem Beschluss im Kreistag vor Jahren gibt es das BH-Kennzeichen nun wieder.

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