Mutmaßliche Verkeimung des Trinkwassers in Durmersheim
Abkochgebot des Trinkwassers konnte nach drei Tagen wieder aufgehoben werden
Am 14. November haben die Stadtwerke Ettlingen und das Gesundheitsamt Rastatt die Gemeindeverwaltung informiert, dass eine am Durmersheimern Wasserwerk Winkelsloh gezogene Wasserprobe eine Verkeimung mit Enterokokken angezeigt habe. Das Gesundheitsamt Rastatt hat daraufhin ein Abkochgebot des Durmersheimer Trinkwassers erlassen.
Nach drei Tagen konnte das Abkochgebot durch das Gesundheitsamt Rastatt wieder aufgehoben werden. Das Trinkwasser muss daher nicht mehr abgekocht werden.
Die Befunde der B-Probe am Wasserwerk Winkelsloh wie auch der acht am Mittwoch gezogenen Proben im Ortswassernetz waren allesamt gut, also ohne Auffälligkeiten. Die im Vorbefund festgestellten Grenzwertüberschreitungen lassen sich im heute erhaltenen Befund nicht mehr nachweisen. Auch die übrigen mikrobiologischen Parameter entsprechen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Eine konkrete Ursache für den positiven Befund in der A-Probe konnte nicht festgestellt werden.
Es hat sich gezeigt: In der Krise steht Durmersheim zusammen und hilft sich. Eine schöne Erkenntnis bei aller Herausforderung.