Vandalismus im Ort
Viele Stellen von Zerstörungen und Graffitis im Ort
Bereits zum dritten Mal nahm ich gestern an einer Sitzung des Gemeinderats teil. Eines der Themen war Vandalismus im Ort, fokussiert auf die Friedrichschule. Aber es ist nicht nur ein Problem an der Friedrichschule, wie ich aus den Gesprächen am Infostand und an den Haustüren weiß. Ich habe bei meinen Spaziergängen immer mal wieder einige Stellen abfotografiert. Sei es am Neuen Friedhof, im Hexengässle oder vor dem Kindergarten St. Lioba: Vandalismus gibt es an vielen Orten in Durmersheim und Würmersheim.
Als Gesellschaft müssen wir diese blinde Zerstörungswut mit ganzer Kraft verfolgen und versuchen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Vandalismus ist Gewalt gegen Sachen. Wo Schäden nicht sofort repariert werden, wird noch mehr zerstört. Orte mit Zerstörung, Verschmutzung und Müll werden gemieden und verfallen nach und nach. Menschen fühlen sich nicht mehr wohl, dort durchzulaufen oder sich aufzuhalten, die Orte werden unattraktiv. Das dürfen wir nicht dulden.
Gleichzeitig brauchen wir für unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen aber auch Räume und Plätze. Orte, an denen sie sich zusammen mit anderen treffen können und sich gerne aufhalten. Sei es mithilfe von hauptamtlichen Partnern oder auch Orte für sich.
Das ist immer ein Spagat. Aber es gibt viele gute Beispiele in anderen Kommunen von befreundeten Bürgermeistern, dass es geht. Harte Verfolgung von Straftaten einerseits, aber auch öffentliche Plätze, auf denen sich Jugendliche gerne aufhalten.