Windenergie in Durmersheim

Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben

Bei der Kandidatenvorstellung gab es an alle Kandidaten die Nachfrage zur Windenergie in Durmersheim. Die Kandidaten haben dazu unterschiedliche Positionen, ich mich klar pro Windkraft geäußert.

Wir müssen hin zu Sonne, Wasser und Wind. Das Gute ist: Durmersheim besitzt kommunale Waldflächen, die sich dank ausreichend hoher mittlerer Windgeschwindigkeit selbst im Rheintal wirtschaftlich betreiben lassen. Pro Windrad bedeutet das 80.000 bis 100.000 Euro Pachteinnahmen. Und das pro Jahr. Macht bei bis zu sieben Anlagen über eine halbe Million Euro jährlich. Ich kann mir viel Gutes vorstellen, was wir mit diesen Zusatzeinnahmen machen: verbesserte Vereinsförderung, Ausgleich des Schwimmbad-Defizits etc.

Es freut mich, dass der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat, Flächen für eine Bebauung mit max. sieben Windenergieanlagen auszuschreiben. Es ist gut, dass der Gemeinderat bei solch einem Thema, das oft auch strittig ist, so geschlossen dafür ist. Wir werden damit zum Positivbeispiel im Landkreis Rastatt und darüber hinaus sein: Die ersten Windenergieanlagen im Landkreis und mit die ersten im Oberrheingraben.

Gemeinsam mit den von mir auch gewünschten schwimmenden Solaranlagen auf dem Stürmlinger See, was Deutschlands größtes Projekt wäre, katapultiert sich Durmersheim damit weit nach oben im baden-württembergischen Energiewende-Ranking.

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